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Rezension | „Der Gesang der Sirenen (Die Grimm – Chroniken, #4)“ von Maya Shepherd

Bevor ich zu meiner Rezension zu „Der Gesang der Sirenen“ komme, möchte ich dir das Buch durch den Klappentext vorstellen.

Klappentext:

Der Gesang der Sirenen von Maya Shepherd

„Dort zwischen der Gischt entdeckte ich ein bleiches weibliches Gesicht. Die Sirene hatte leuchtende Augen, so grün wie Algen. Ihr Haar war rot wie Blut. Es floss in sanften Wellen über ihren Körper, der nackt war, soweit ich es erkennen konnte.
Sie war eine Schönheit und es fiel mir leicht, zu verstehen, warum Männer ihr und ihrem Gesang verfielen. Doch wenn man genau hinsah, konnte man erkennen, dass sie spitze Zähne in ihrem Mund trug. Zähne, die zum Töten gemacht waren. An ihrem Hals hatte sie Kiemen wie ein Fisch. Sicher war ihr Körper kalt wie der Tod.
Die Sirenen waren seelenlos, deshalb vermochten sie nicht mehr, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Sie hatten geliebt und waren so bitter enttäuscht worden. Das Leben hatte für sie nur Leid übrig gehabt und nun waren sie in ewiger Rachsucht gefangen.

»Stürze dich in die Fluten und schenke der Meerhexe deine Seele. Sie wird dir im Gegenzug die Gunst des ewigen Lebens erweisen.«“

Der Gesang der Sirenen (Die Grimm – Chroniken, #14)

Meine Meinung:

Mit der düsteren Erscheinung des Schiffes im rauhen Meer, der einsamen Sirene und den perfekt harmonisierenden Farben, fängt das Cover die Grundstimmung des Buch sehr gut ein.

Unseren Protagonisten Mary und Dorian, sowie Maggy und Joe und Will und Margery wird wieder einmal alles abverlangt.
Obwohl Will und Margery in „Der Gesang der Sirenen“ ein wenig in den Hintergrund geraten, ist es doch entscheidend, dass Will endlich ein paar Antworten erhält. Diese führen dazu, dass er sich weiter der Wahrheit gegenüber öffnet und das Geschehen langsam wirklich an sich heran lässt und so ein Stück seiner Selbst findet.
Margary überwindet ihre Angst und versucht, zum allerersten Mal, sich ihrer Mutter entgegenzustellen.
Die Verbundenheit zwischen Maggy und Joe wird immer offensichtlicher, auch wenn Joe lieber den harten Kerl mimt, als Gefühle zu zeigen und zuzulassen. Doch beim Lesen habe ich gefühlt, dass er innerlich der liebevolle und fürsorgliche Bruder ist.
Trotz all der widrigen Umstände, verliert Maggy nichts an ihrer Lebensfreude und bleibt sich und ihren Idealen weiterhin treu, auch wenn ihr jemand übel mitspielt.
Mary findet genug Courage in sich, um sich bei den Sirenen für Dorian einzusetzen, nur um sich am Ende einem Handel gegenüber wiederzufinden, dessen Preis unbezahlbar ist. In der Zwischenzeit konnte Dorian seiner Natur nicht widerstehen und aus Scham und Verachtung vor sich selbst und um Mary zu beschützen, flüchtet er in die Fluten des Meeres.

Auch in „Der Gesang der Sirenen“ bleibt Maya Shepherd ihrem Stil treu. Der Wechsel der Kapitel zwischen zwei Vergangenheiten und der Gegenwart halten die Spannung immer aufrecht. Mit jedem Kapitel habe ich mich gefragt, was kommt als Nächstes? Mehr Fragen, oder mehr Antworten? Das Frage-Antwort-Spiel bleibt auf einem soliden Gleichgewicht, was aber nichtsdestotrotz neugierig auf die Fortsetzung macht.

Meine Sterne:

Fazit:

Überzeugender kurzweiliger vierter Teil der Reihe mit einigen überraschenden Wendungen, die Lust auf ganz viel mehr von dieser Märchenadaption machen.


Bibliographie:

Der Gesang der Sirenen
Der Gesang der Sirenen
Quelle: Amazon.de
Titel: Der Gesang der Sirenen (Die Grimm - Chroniken, #14)
Originaltitel: Der Gesang der Sirenen (Die Grimm - Chroniken, #14)
AuroIn: Maya Shepherd
ÜbersetzerIn: n/a
Verlag: Sternensand Verlag
vorliegendes Format: Paperback
Seitenzahl: 142
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 4. Mai 2018
ISBN-13: 978-3906829739
Preis: €8,90
weitere Formate: eBook

Amazon Affiliates Link: https://amzn.to/34vH1Ug 

Die Reihe:

  1. Die Apfelprinzessin (Die Grimm – Chroniken, #1)
  2. Asche, Schnee und Blut (Die Grimm – Chroniken, #2)
  3. Der schlafende Tod (Die Grimm – Chroniken, #3)
  4. Der Gesang der Sirenen (Die Grimm – Chroniken, #4)
  5. Der goldene Apfel (Die Grimm – Chroniken, #5)


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