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#DiverserLesen | Blogger Aktion

#DiverserLesen

#DiverserLesen | Blogger Aktion
Morgen (01.03.2021) startet das neue Leseprojekt #DiverserLesen von Eva-Maria auf ihrem Blog Schreibtrieb – Der Buchblog. In den letzten Jahren gab es eine ähnliche Aktion unter dem Hashtag #WirLesenFrauen, an der ich ebenfalls bereits teilgenommen habe. Diese Aktion zielt(e) darauf ab Autorinnen sichtbar(er) zu machen. Schnell wurde der Hashtag nicht nur in den Social Medias von unzähligen Menschen (Buchblogger*innen, Leser*innen, etc.) genutzt. Nein, auch Verlage und die Presse hatten ihn übernommen. Er wird in seiner Form auch sicher bestehen bleiben. Auch ich habe mir vorgenommen, den Hashtag weiterzunutzen.

Zusammen mit Nora BendzkoKatherina Ushachov und skalabyrinth haben sich drei sehr engagierte Autor*innen gefunden, die Eva-Maria bei diesem Projekt unterstützen.

#DiverserLesen | Blogger Aktion

#DiverserLesen – eine Blogger Aktion

Mit #DiverserLesen soll es nun noch eine Stufe weiter gehen. Nicht nur Frauen generell werden marginalisiert, sondern auch viele weitere Personengruppen werden im Patriarchat ins (oft sogar gesellschaftliche) Abseits verbannt, weil sie einfach nicht der „Norm“ entsprechen. Die Blogger Aktion #DiverserLesen dient dazu marginalisierte Menschen sichtbar(er) zu machen, um Vorurteile ab- und Brücken aufzubauen.

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Dieser Situation wollen alle Beteiligten gegenübertreten und sie bekämpfen. Denn sollte es im 21. Jahrhundert nicht ENDLICH völlig egal sein, welche Hautfarbe, Religion, Herkunft, sexuelle Orientierung/Identifizierung, mit/ohne Behinderung ein Mensch mit sich bringt? Ich finde ja, es sollte egal sein.

#DiverserLesen gegen Hass in Social Media

Doch wenn ich durch die Social Media Welten scrolle, bekomme ich es mit der Angst zu tun. All dieser Hass, die Verachtung für Menschen die „anders“ sind, die den eigenen Weltanschauungen nicht entsprechen.
Ich dachte, wir waren bereits einmal weiter. Oder war dies ein Trugschluss meinerseits? Ich weiß es nicht. Denn ehrlich gesagt, betreffen mich die Probleme vieler marginalisierter Personengruppen nicht, weil sie mich nicht einschließen. Aber heißt dies auch, dass ich vor all diesem falschen und oftmals tief sitzenden Hass die Augen verschließen sollte, weil es mich ja nichts angeht?

Nein!!! Dies sollte für jeden Menschen auf dieser Welt die Antwort auf die Frage sein. Denn wenn wir alle die Augen vor den Problemen anderer verschließen, werden wir nie eine Welt erschaffen, die jedes Individuum so anerkennt wie er/sie/es ist.
Deswegen möchte ich diese Aktion #DiverserLesen auch für mich persönlich nutzen, um mehr über die Gefühlswelten und Sichtweisen anderer zu erfahren. Was sie durchlebt haben. Wo ich bei mir selbst noch ansetzen kann, etwas zu verändern. Wie können wir den Hass an der Wurzel packen und ihn ausreißen?

Bücher öffnen Herz und Verstand

Neben den persönlichen Gesprächen mit anderen Menschen, ist das Medium Buch wohl die beste und informativste Quelle, um durch die Augen anderer zu blicken. Was ist persönlicher, als mit den Augen den Worten zu folgen, die von einer Person geschrieben wurden, die eben jenen Problemen von Diskriminierung und Rassismus täglich ausgesetzt ist? Was kann uns enger verbinden, als das geschriebene Wort, welches uns informiert und aufklärt, Emotionen in uns weckt und somit mehr Liebe zueinander in unsere Herzen trägt?

Dabei ist es sogar völlig irrelevant, ob ich eine (Auto-)Biographie, einen fiktionalen Roman oder sogar ein Fantasyepos lese. Bücher haben die Macht, dass wir alle über den Tellerrand hinausschauen können. Und am Ende können wir sogar daraus lernen, uns selbst reflektieren. Dazu braucht es aber Mut. Denn nicht jedermensch* ist in der Lage sich selbst Fragen zu stellen und diese auch noch ehrlich für sich zu beantworten.

Niemand von uns ist wirklich frei von Vorurteilen. Doch jedermensch kann für sich lernen, täglich darauf zu achten, welche Gedanken durch unsere Köpfe schießen, welche Worte wir sagen, schreiben und sogar im World Wide Web veröffentlichen. Wichtig: Das Internet vergisst nie!

Ich möchte mitmachen, aber wie?

Nichts einfacher als das. Geht einfach auf die Seite von Eva-Maria. Lest euch durch, was zu tun ist und hinterlasst ihr einen Kommentar. Und dann heißt es nur, auf die Bücher fertig los… [wp-svg-icons icon=“wink“ wrap=“i“]
Meine Seite zum Leseprojekt findest du hier.

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PS: Solltet ihr nach Büchern von BI_PoC (Black, Indigenous und People of Colour) Autor*innen suchen, dann dürft ihr gerne auch einen Blick auf meine Liste #LesenGegenRassismus werfen. Vielleicht werdet ihr dort fündig.

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