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Blut, Götter und gebrochene Versprechen: We Who Will Die, beginnt stark, verliert aber an Schärfe
Stacia Starks We Who Will Die beginnt mit einer Eröffnung, die die Aufmerksamkeit des Lesers augenblicklich schärft – wie eine Klinge, die an einem Stein gewetzt wird. Die ersten Kapitel sind wahrlich fesselnd: brutal, spannungsgeladen, emotional aufgeladen und getragen von einer Protagonistin, die zunächst wunderbar von den Umständen abgehärtet erscheint. Arvelle – oder kurz Velle – wird als eine Persönlichkeit eingeführt, die in Trauer und im Überlebenskampf geschmiedet wurde. Sie hat ihre Mutter an die Sucht verloren, ihre beste Freundin im Gladiatorenkampf eingebüßt und jahrelang die erdrückende Verantwortung getragen, ihre beiden jüngeren Brüder im Armenviertel ‚Thorn‘ großzuziehen – wobei einer von ihnen an einer schwerwiegenden Lungenerkrankung leidet. Hinzu kommt die noch immer schmerzende Wunde, die Ti hinterließ – jener Junge, der sie vor sechs Jahren im Stich ließ; angesichts all dessen hätte Velle eigentlich als eine zutiefst vernarbte, extrem verschlossene Überlebende hervorgehen müssen. Und für eine kurze Zeit tut sie genau das auch.
Leider zerfällt diese fesselnde Charakterzeichnung im Verlauf der Geschichte langsam.

We Who Will Die by Stacia Stark
Series: Empire of Blood #1
Genre
Der Begriff Genre bezeichnet eine Kategorie oder Gattung von... More: Epic Fantasy, Gods, Romance Published on 30. Dec 2025 by Avon
Pages: 420
Format: Kindle Edition
ASIN: B0F2JKM4FL
Language: English
Source: Amazon
My rating: | Spice:
Life in the perilous Thorn district is a constant battle for Arvelle and her younger brothers. And the vampire standing on her doorstep is about to turn their world upside down.
Faced with an unthinkable choice, Arvelle makes a magically binding vow to do the kill the emperor, an ancient vampire created by the god Umbros. But first, she must enter the Sundering—an arena where only the fastest, strongest, and deadliest survive long enough to be selected for the emperor’s elite guard.
She quickly draws the ire of the Primus, the powerful figure charged with protecting the emperor. But the vampire under the armor is the last person Arvelle expects to encounter in the emperor’s court.
With her brothers’ lives in the balance, Arvelle has no choice but to ally with the man who once shattered her heart… and with the emperor’s sadistic son, Rorrik—two vampires whose motives are impossible to pin down. Rorrik holds the key to understanding the powers Arvelle is developing—abilities that would put a price on her head if discovered by the emperor.
To survive the arena and complete her mission, Arvelle must get to the bottom of a conspiracy that will change everything she thought she knew about herself—and the two vampires who are deeply entwined with her destiny…
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We Who Will Die ♦ Stacia Stark
A Review
Meinung
Das größte Problem dieses Buches liegt nicht in seiner Prämisse – denn diese ist hervorragend. Eine junge Frau, die dazu gezwungen wird, einen magisch bindenden Schwur auf die Ermordung des Kaiser abzulegen, während sie gleichzeitig einen tödlichen Arenawettkampf überstehen muss: Das allein klingt bereits nach einem fruchtbaren Nährboden für politische Intrigen, Verrat und emotionales Chaos. Das eigentliche Problem besteht jedoch darin, dass Velle selbst zunehmend an Widersprüchlichkeit gewinnt. Die Frau, die in den ersten Kapiteln eingeführt wird, wirkt berechnend, scharfsinnig, misstrauisch und emotional abgeschirmt. Sobald sie jedoch in den größeren Konflikt rund um den Ludus und den Kaiserhof hineingezogen wird, trifft sie wiederholt verblüffend naive Entscheidungen, die nicht nur sie selbst, sondern auch ihr Umfeld unmittelbar in Gefahr bringen. Zeitweise hatte man tatsächlich das Gefühl, sie habe jene hart erkämpften Instinkte „verlegt“, die ihr durch ihre traumatische Vergangenheit eigentlich in Fleisch und Blut hätten übergehen müssen.
Diese Diskrepanz gestaltete sich als besonders frustrierend, da Stark die Leser*innen immer wieder an Velles Leiden und ihre Widerstandskraft erinnert. Uns wird wiederholt vor Augen geführt, wie sehr das Leben sie abgehärtet hat, wie unmöglich es ihr war, angemessen zu trauern, und wie ihr bloßes Überleben eine emotionale Abstumpfung erforderte. Dennoch stehen ihre Handlungen dem oft völlig entgegen. Anstatt sich wie jemand zu verhalten, der durch jahrelange Entbehrungen und Verrat geformt wurde, stolpert sie häufig blindlings von einem Fehler zum nächsten. Etliche dieser Fehltritte führen sogar zu Todesfällen, die womöglich hätten vermieden werden können. Anstatt tragisch zu wirken, erschienen mir diese Momente oft schlicht vermeidbar – was dazu führte, dass ich mich emotional weniger stark auf ihre Reise einlassen konnte.
Dann wäre da noch die Sache mit dem Primus.
In dem Augenblick, als diese mysteriöse gepanzerte Gestalt im Ludus ein ungewöhnliches Interesse an Velle zu zeigen begann, wurde die Enthüllung schmerzhaft offensichtlich. Mein erster Gedanke war: „Das ist Ti.“ Und tatsächlich erweist sich Tiernon genau als derjenige, der er zu sein scheint. Das Problem liegt dabei nicht zwangsläufig darin, dass die Wendung vorhersehbar war – denn auch vorhersehbare Wendungen können funktionieren, sofern der emotionale Ertrag stimmt. Hier jedoch hat sich der emotionale Kern für mich nie wirklich entfaltet. Ich habe weder die Wut, die Velle angeblich wegen seines Verlassens auf ihn hegte, je wirklich gespürt, noch habe ich ihnen die Versöhnung abgenommen, als die Wahrheit schließlich ans Licht kam. Auf ihre gemeinsame Vorgeschichte wird zwar ständig Bezug genommen, doch nur selten ist sie tatsächlich spürbar.
Die zweite Enthüllung rund um Tiernon war gleichermaßen offensichtlich. In dem Moment, als er sich zwanglos mit Rorrik – dem Thronerben – unterhielt, auf eine Art, die gänzlich frei von starrer Klassenhierarchie war, wurde augenblicklich klar, dass die beiden Brüder waren – beide Söhne des Kaisers. (Zum Anzeigen des Spoilers markieren.) Und mit dieser Erkenntnis glitt die Erzählung in eine allzu vertraute Dreiecksbeziehung ab, die mich innerlich ziemlich heftig mit den Augen rollen ließ.
Ironischerweise erwies sich Rorrik am Ende als der weitaus fesselndere der beiden männlichen Protagonisten.
Während Tiernon unter all den Beschreibungen seiner gewaltigen Muskeln und einschüchternden Physis seltsam blass wirkt, besitzt Rorrik etwas weitaus Wertvolleres: Ambivalenz. Seine Beweggründe bleiben über weite Strecken der Handlung schwer fassbar, und es herrscht eine ständige Ungewissheit darüber, wo seine wahren Loyalitäten liegen. Im Gegensatz zu Tiernon, dessen Rolle sich zunehmend in das vertraute Terrain der romantischen Fantasy
Fantasy ist ein Teilbereich der Phantastik und leitet sich v... More einfügt, wirkt Rorrik auf eine weitaus interessantere Weise gefährlich. Von Anfang an weiß er genau, warum Velle sich im Ludus befindet: um den Kaiser zu töten und ihre Brüder vor jenem Vampir zu retten, der sie durch Erpressung zum Gehorsam zwingt. Dieses Wissen erzeugt jedes Mal Spannung, wenn er auf der Bildfläche erscheint. Er war eine der wenigen Figuren, die meine Aufmerksamkeit durchweg fesseln konnten.
Das Worldbuilding wirkt indes seltsam unterentwickelt – wenn man bedenkt, wie ambitioniert das Setting zu sein versucht.
Das Buch nimmt fortwährend Bezug auf Sigilmarked, uralte Götter, göttliche Mächte, Flüche und politische Strukturen – und doch bleiben viele dieser Konzepte frustrierend vage. Selbst am Ende des Buches hatte ich noch immer nicht das Gefühl, wirklich verstanden zu haben, was die Sigilmarked eigentlich sind. Ebenso werden die Leser*innen mit Erwähnungen diverser Götter überhäuft, deren Bedeutung jedoch kaum näher beleuchtet wird. Mortuus und Umbros erfahren zwar ein gewisses Maß an Erklärung, doch wirken viele andere Verweise so, als seien sie ohne hinreichende Verankerung in die Erzählung hineingeworfen worden.
Dies macht sich besonders bemerkbar, da die Prosa physische Empfindungen oft über konkrete Details stellt. Velle nimmt ständig etwas wahr: ein Prickeln auf der Haut, Schweiß, der sich in ihrem Nacken sammelt, Haare, die sich sträuben, eine unsichtbare Anspannung, die durch die Luft wabert. Doch nur selten übersetzten sich diese Empfindungen für mich in eine emotionale Immersion. Anstatt ihre Angst, Wut, Begierde oder Verzweiflung mitzufühlen, fühlte ich mich ihnen gegenüber oft seltsam distanziert.
Tatsächlich berührten mich emotional nur zwei Momente wirklich: als Leon, ihr Mentor, während des Attentats schwer verletzt wird und als Velle schließlich den letzten Brief liest, den ihr ihre Freundin hinterlassen hat. Diese Szenen besaßen echtes emotionales Gewicht. Abgesehen davon blieb der Großteil der Geschichte emotional flach. Die Wut loderte nie heiß genug, die Angst schnürte einem nie wirklich die Kehle zu, und die Romantik vermochte es nie, überzeugend Funken zu schlagen. Selbst Szenen, die offensichtlich dazu gedacht waren, Sehnsucht oder Zuneigung zu vermitteln, wirkten oft seltsam mechanisch.
Dennoch ist dasBuch nicht frei von faszinierenden Elementen. Ich habe den starken Verdacht, dass Velle insgeheim die Tochter von Mortuus höchstpersönlich ist. Der zeitliche Ablauf rund um Mortuus’ letzte Phase in Freiheit vor ihrer Geburt – kombiniert mit der Weigerung ihrer Mutter, den Vater zu nennen, sowie diversen kleineren Hinweisen, die über die gesamte Geschichte verstreut sind – deutet stark in diese Richtung. (Markieren, um Spoiler anzuzeigen) Ob sich diese Theorie in den Folgebänden bewahrheitet, bleibt abzuwarten; es handelte sich jedoch um eines der fesselnderen Rätsel, die in die Erzählung eingewoben waren.
Und Ehre, wem Ehre gebührt: Die Wendung am Schluss, in die Bran – der Vampir, der sie erpresste – verwickelt war, hat mich tatsächlich überrascht. Diese Enthüllung war geschickt inszeniert und vermochte es, dem letzten Abschnitt der Geschichte dringend benötigte Energie zu verleihen. Es war einer der wenigen Momente, in denen es der Geschichte gelang, mich erfolgreich auf dem falschen Fuß zu erwischen.
Fazit
Letztendlich ist We Who Will Die eine frustrierende Lektüre, da die Zutaten für etwas Außergewöhnliches zweifellos vorhanden sind. Die Prämisse ist stark, die ersten Kapitel sind exzellent, und bestimmte Charaktere sowie Wendungen lassen eine tiefgründigere Geschichte unter der Oberfläche erahnen. Doch die inkonsequente Charakterzeichnung, die vorhersehbaren Enthüllungen, die emotional verhaltene Liebesgeschichte und das unzureichend ausgearbeitete Worldbuilding verhindern, dass der Plot sein Versprechen vollends einlöst.
Ich bin noch unschlüssig, ob ich die Empire of Blood-Reihe fortsetzen soll. Die übergreifende Handlung birgt genügend Spannung, um mich zum Weiterlesen zu verleiten – insbesondere in Bezug auf die Götter, Velles Herkunft und Rorriks wahre Absichten. Doch auf emotionaler Ebene fühlte sich die Geschichte oft an wie ein Wandern durch den Nebel: Es gab Umrisse, es gab Bewegung, doch nur sehr wenig davon hat mich wirklich erreicht. Schade, denn unter all der Asche und dem Blut verbirgt sich eindeutig eine stärkere Geschichte, die darum ringt, ans Licht zu kommen.

Empire of Blood
Reihe


| We Who Will Die (#1) | We Who Will Rise (#2) |
| … |
Die Rezension wurde auch hier veröffentlicht:
| Goodreads | Amazon |
| StoryGraph |
Es wäre schön, wenn du meinen Beitrag bewerten würdest. 😍
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Hallo RoXXie,
schade das dich die Geschichte nicht packen konnte.
Mund danke, das du sie ausgewählt hast. Als du Empire of Blood zum Schluss nochmal geschrieben hast, dachte ich … das kennst du doch.
Und tatsächlich, ich hatte das Buch auch auf dem Schirm.
Ich werde dann vielleicht doch Abstand davon nehmen.
Die nicht nachvollziehbare Wendung des Charakters hatte ich in letzter Zeit auch recht häufig. Spätestens wenn der Love Interest mit ins Spiel kommt … verdrehe ich nur noch die Augen.
Aufs Worldbuilding kann ich durchaus verzichten, wenn mich dann die Intrigen oder die Charakterentwicklung packt.
Viele Grüße
Tanja
Hallo Tanja,
es ist in fast jedem Fantasybuch mit einer angeblich starken Protagonistin, dass diese erst absolut dominiert und sich dann in ein naives Dummchen wandelt, sobald ein muskelbepackter dunkler Typ ums Eck kommt.
Sollte ich weiterlesen, hoffe ich, dass die Prota hier diese 180° Drehung zurück macht und sich vielleicht dann auch den weitaus interessanteren Partner sucht. 😀
Bei mir findest du meist, wenn es bekannt ist, alle Daten inkl. Buchreihe, in den Buchdetails am Anfang der Rezi.
Cheerio
RoXXie
Guten Morgen RoXXie,
irgendwie traurig, dass Du dieses Buch als „Highlight des Monats“ auswählen musstest. Aber manchmal ist das ja so, dass einen das rechte Buch nicht finden möchte. Mir war schon klar, dass das Buch nichts für mich ist, als ich von naiven Charakterentscheidungen gelesen habe. Das finde ich immer merkwürdig, wie Autoren glauben, dass solche Handlungen nachvollziehbar sind. Oder es liegt hier und da an den unterschiedlichen Kulturkreisen, aus denen die Autoren stammen..
Übrigens find ich es auch nicht verkehrt, Deine Meinung auch auf Deutsch zu lesen. Ohne deepl wäre ich bei der englischen wohl auch aufgeschmissen 😀
Herzliche Grüße
Frank
Guten Morgen Frank,
erst einmal glaube ich, dass du bei der Aktion The Review Showcase ein kleines Missverständnis hast. Es geht nicht primär um das Highlight des Monats was das Buch betrifft, sondern um die Rezension selbst. Die kann natürlich mit absoluter Begeisterung auffahren, aber auch ein Verriss sein oder wie hier in diesem Fall mit negativen Kritikpunkten aber trotzdem kein Flop. 😉
Ich kann die Autor*innen auch nicht verstehen, weshalb in letzter Zeit so viele Geschichten geschrieben werden, die mir erst eine starke Protagonistin vorgaukeln, um dann den Charakter komplett anders handeln zu lassen.
Da mich aber hier eher ein Nebencharakter und die Handlung drumherum neugierig gemacht haben, werde ich mir vom zweiten Band erst eine Leseprobe zu Gemüte führen.
Ich habe schon die Überlegung gehabt, all meine englischen Rezensionen vielleicht auch direkt auf Deutsch zu übersetzen. 🙂
Cheerio
RoXXie
Schönen guten Morgen!
Erstmal muss ich dir sagen, dass ich deine Rezension echt super geschrieben finde! Ich hab sie mir jetzt in der deutschen Übersetzung gelesen – im englischen hätte ich hier die Hälfte nicht verstanden *lach* Die Grundessenz schon, aber viele Wörter hätte ich sicher nicht gewusst 🙂
Schade dass vieles so blass blieb und auch die Protagonistin teilweise so unglaubwürdig gehandelt hat. An sich hat es ja eine gute Ausgangsposition (die mich grade sehr an ein anderes Buch erinnert), aber vielleicht ist auch einiges nicht auserzählt, weil es für die Fortsetzungen aufgehoben wird?
Auf jeden Fall scheint es sehr voll gepackt zu sein, mit Göttern, Vampiren, Arenakämpfen, den Konflikten der Prota mit sich selbst und mit anderen … vielleicht ist es auch etwas zu viel und hat dadurch an Tiefe verloren.
Liebste Grüße, Aleshanee
Guten Morgen Aleshanee,
vielen lieben Dank für deine netten Worte. Ich muss ja ehrlich sagen, als ich die Rezi auf Englisch geschrieben habe, sind mir die Wörter nur so herausgepurzelt. Gestern habe ich dann extra noch die Übersetzung geschrieben, bei der ich teilweise meinen Geisteszustand infrage gestellt habe, weil mir die deutsche Wörter nicht eingefallen sind. 😀
Die Überlegung, dass hier so viel in den ersten Band geworfen wurde, um es in den nächsten Bänden wieder aufzuheben, hatte ich auch schon. Allerdings hätte man es dann auch nicht so wahnsinnig oft wiederholen müssen, was dann mehr nach Füller wirkt, wenn man es nicht doch ein wenig näher erklärt.
Leider passiert es in letzter Zeit bei neuen Büchern öfters, dass die Protagonistinnen stark beginnen, um dann ihr Momentum total zu verlieren. Bedauerlicherweise auch, weil sie ihre Mission – aufgrund eines muskelbepackten dunklen Typen – aus den Augen verlieren.
Ich denke, beim zweiten Band werde ich erst einmal in die Leseprobe hineinschnüffeln, um zu schauen, ob die Fortsetzung etwas für mich sein könnte. Aktuell bin ich da ja eher unschlüssig.
Cheerio
RoXXie
Haha, ja, aber ich denke dass du die Übersetzung super hinbekommen hast 🙂
Es ist halt ein schwieriger Grad, es abzuwägen was alles in den ersten Band einer Reihe / Trilogie kommt, was wird schon verraten, damit man von der Geschichte gefesselt wird und was wird noch im Dunkeln gelassen, um den Reiz und die Neugier aufrecht zu erhalten… das kann halt nicht jeder.
Dass die Protas im Laufe der Geschichte immer „schwächer“ werden ist schade, aber anscheinend liegt das im neuen Trend – keine Ahnung?? Denn in alten Geschichten ist mir sowas nicht wirklich aufgefallen – ich hab zumindest keine parat, wo das so gewesen ist. Ich weiß nicht wie es weltweit ist oder nur in Deutschland, aber diese Druck-Macherei, schnell Bücher zu schreiben und auf den Markt zu werfen, das kann für mich nur auf Kosten der Qualität gehen.
Und wenn ich „muskelbepackter dunkler Typ“ lese, ist es bei mir sowieso vorbei xD