Warum Buchblogs auch im Zeitalter von BookTok und Bookstagram wichtig bleiben
In den letzten Jahren ist deutlich geworden, dass viele Verlage ihre Marketingaktivitäten verstärkt auf Social-Media-Plattformen wie Bookstagram, BookTube und BookTok ausrichten. Influencer*innen auf diesen Kanälen erhalten häufiger Rezensionsexemplare, exklusive Kooperationen oder sogar finanzielle Vergütung. Klassische Buchblogger*innen – die früher im Zentrum der Online-Buchcommunity standen – werden dagegen zunehmend übersehen.
Ich beobachte diese Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Natürlich sind soziale Medien schnell, kreativ und ideal, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Doch als langjährige Bloggerin sehe ich täglich, dass Buchblogs weiterhin eine entscheidende Rolle im Literaturmarketing spielen können – gerade, wenn es um Glaubwürdigkeit, Nachhaltigkeit und echte Begeisterung geht.
Hier sind fünf Gründe, warum Buchblogs auch heute noch unverzichtbar sind.

1. Blogger*innen lesen die Bücher wirklich
Ich möchte gar nicht bestreiten, dass Bookstagrammer*innen, Booktuber*innen oder Booktokker*innen lesen – viele tun das mit Leidenschaft. Aber es ist ebenso kein Geheimnis, dass einige große Accounts so viele Bücher zugeschickt bekommen, dass sie schlicht nicht alles lesen können. Entsprechend entstehen dann oft rein werbliche Beiträge: ein kurzes Video, ein schönes Foto, ein Hinweis auf den Klappentext.
Buchblogger*innen allerdings ticken anders. Wir schreiben in der Regel über Bücher, die wir tatsächlich gelesen – und oft auch intensiv erlebt – haben. Unsere Rezensionen basieren auf echten Leseerfahrungen und ehrlicher Meinung, nicht auf vertraglichen Verpflichtungen. Diese Authentizität spüren Leser-/Abonnent*innen. Und genau das macht Blogbeiträge so wertvoll – für Autor*innen, Leser*innen wie auch für Verlage.

2. Blogs bieten Raum für Tiefe und Differenzierung
Soziale Medien leben von Kürze und Schnelligkeit – perfekt, um auf ein Buch aufmerksam zu machen, aber kaum geeignet, um es wirklich zu besprechen. Ein Instagram-Post oder TikTok-Clip kann neugierig machen, aber wenn ich wissen will, ob mir ein Buch gefallen könnte, greife ich lieber auf ausführliche Blogrezensionen zurück.
Buchblogs erlauben es, tiefer einzusteigen: in Themen, Figurenentwicklung, Schreibstil oder emotionale Wirkung. Man kann nachlesen, vergleichen, reflektieren – ohne Zeitdruck und ohne Algorithmus. Diese Form der Auseinandersetzung schafft ein Verständnis, das über oberflächliche Empfehlungen hinausgeht.

3. Blogbeiträge wirken langfristig
Während Social-Media-Beiträge oft nach wenigen Stunden in der Versenkung verschwinden, bleiben Blogposts über Jahre hinweg auffindbar. Ich sehe es regelmäßig in meinen eigenen Statistiken: Auch ältere Rezensionen, teils mehrere Jahre alt, werden weiterhin gelesen und geteilt.
Das liegt nicht zuletzt an Suchmaschinenoptimierung (SEO). Ein gut geschriebener Blogbeitrag kann dauerhaft sichtbar bleiben und auch lange nach der Veröffentlichung eines Buches neue Leser*innen darauf aufmerksam machen. So entsteht eine nachhaltige Form von Marketing, die über den kurzfristigen Hype hinausgeht.

4. Blogger*innen sind längst Multiplattform-Kreative
Kaum jemand bloggt heute ausschließlich. Viele von uns teilen Rezensionen zusätzlich auf Goodreads, Instagram, X (Twitter), BlueSky oder TikTok. Das bedeutet: Wer einem Buchblog ein Rezensionsexemplar schickt, erreicht in der Regel gleich mehrere Plattformen auf einmal.
Der Blog selbst bleibt dabei der zentrale Ankerpunkt – eine dauerhafte, verlinkbare Quelle, auf die sich alle weiteren Beiträge beziehen lassen. Das schafft eine verlässliche Basis für langfristige Sichtbarkeit und Vernetzung.

5. Blogs fördern echten Austausch
Eines der schönsten Dinge am Bloggen ist der Dialog. In den Kommentarbereichen entstehen oft spannende Diskussionen über Figuren, Themen oder Interpretationen – manchmal sogar noch Jahre nach der Veröffentlichung eines Beitrags.
Diese Form des Austauschs geht weit über Likes oder kurze Kommentare hinaus. Sie zeigt, dass sich Leser*innen wirklich mit einem Buch auseinandersetzen. Für Autor*innen ist das von unschätzbarem Wert – denn genau das wünschen sich viele: dass ihre Bücher Gedanken anstoßen und Gespräche auslösen.

Fazit
BookTok, Bookstagram etc. haben zweifellos ihre Daseinsberechtigung. Sie erzeugen Reichweite, Emotionen und schnelle Begeisterung – und das ist großartig. Doch wenn es um tiefergehende, langfristige Wirkung geht, bleiben Buchblogs einzigartig.
Wir Blogger*innen vereinen Leidenschaft, Beständigkeit und Authentizität. Unsere Worte verschwinden nicht nach einem Tag im Feed, sondern begleiten Bücher oft über Jahre hinweg. Verlage und Autorinnen sollten diesen Wert nicht unterschätzen – denn Trends vergehen, aber eine ehrliche Rezension bleibt. Ich lehne mich auch soweit aus dem Fenster, dass reine Social-Media-Content-Creator*innen eben auch keine Blogger*innen sind.
Dieser Beitrag wurde inspiriert durch einen ähnlichen Beitrag, den ich vor einiger Zeit bei Pages Unbound (den Link dazu finde ich leider nicht mehr) gelesen habe, da eine ähnliche Diskussion in einem WhatsApp Chat eines Verlages mich an das Thema erinnert hat.
Ich finde, es lohnt sich, über den Wert von Buchblogs neu nachzudenken – nicht als Konkurrenz zu BookTok oder Bookstagram, sondern als Ergänzung. Jede Plattform hat ihre Stärken, aber das Bloggen ermöglicht eine Tiefe, Beständigkeit und persönliche Note, die anderswo oft verloren geht. Vielleicht ist gerade diese Mischung aus Leidenschaft, Reflexion und Austausch das, was Buchblogs so besonders macht.
Mich interessiert eure Meinung:
👉 Wie seht ihr die Rolle von Buchblogs heute – lest ihr selbst noch regelmäßig Blogrezensionen?
👉 Und was überzeugt euch persönlich mehr: eine ehrliche, ausführliche Blogkritik oder ein kurzer Social-Media-Beitrag mit viel Hype?
Ich freue mich auf eure Gedanken und den Austausch in den Kommentaren! 💬
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[…] »Echte Worte statt Algorithmus – die stille Stärke der Buchblogs« Sehr lesenswerter Text im Blog The Art of Reading […]
Hallo Roxxie,
ein wirklich schöner Beitrag und ich kann dir nur zustimmen. Mir ist das letztes Jahr auf der Buchmesse besonders aufgefallen, dass die Verlage hauptsächlich BookToker*innen und Co ansprechen und weniger auf Buchblogs zählen. Ich finde das ein wenig schade, denn wie du so treffend gesagt hast, hat ein Blog eine etwas höhere Beständigkeit.
Eine Mischung von allem wäre wirklich gut, aber ich glaube der Blog ist generell ein etwas aussterbendes Medium.
Liebe Grüße
Diana
Hey Diana,
ich kann und will nicht daran glauben, dass Buchblogs ein aussterbendes Medium sind. Denn gerade, wenn es um die Social-Media-Accounts geht, bei denen sich gefühlt jede Woche ein neues oft sinnfreies Buchdrama abspielt, sind wir Buchblogger*innen eher bodenständiger. Anstatt uns in schnellen aufgeheizten Debatten in einem kurzen Video zu ergehen, welche dann oft schnell auch wieder gelöscht sind (aber der Schaden ist angerichtet), machen wir uns bei einem Beitrag zu einem dieser Themen viel mehr Gedanken.
Wir wägen ab, betrachten alle Seiten, anstatt unkontrolliert und ohne jegliche Überlegung, irgendwelche Anschuldigungen herauszuhauen.
Aber, wenn es um schnelles Marketing geht, tja, da haben die Social-Media-Plattformen einfach die Nase vorn, das lassen uns die Verlage leider auch spüren. Doch sie vergessen, dass wir mit unseren Blogs oft dort auch vertreten sind.
Cheerio
RoXXie
Das ist so wahr.
Aber ich glaube, dass ist nicht nur im Buchbereich so. Da die Social-Media so schnelllebig sind, sagt oder tut man häufig Dinge, die man bei längerer Überlegung nicht gemacht oder gesagt hätte.
[…] einen tollen Artikel, den ich an dieser Stelle mal einfügen möchte: RoXXie hat sich Gedanken um Echte Worte statt Algorithmus–Die stille Stärke der Buchblogs gemacht Schaut mal rein, ist ein toller […]
Hallo RoXXie,
vielen Dank für diesen Artikel. Er drückt das aus, was ich seit geraumer Zeit empfinde.
Ich bleibe bei meinem Buchblog, auch wenn ich bei Rezensions-Exemplaren das Nachsehen habe (es fühlt sich schon so an, ja). Macht nichts, dann lese ich es entweder gar nicht oder später. Es gibt genug Bücher, um mangelnden Lesestoff mache ich mir nun wahrlich keine Gedanken. Wer auf schnelle Klicks und das vermeintlich schnelle Geld Wert legt, soll es bitte schön tun. Und wenn es dann etwas ruhiger auf meinem Blog wird, auch gut. Ist halt so, dennoch werde ich meine Bücher weiter intensiv lesen und rezensieren.
Wie so vieles wird sich das alles im Laufe der Zeit einpendeln. Es wird sich wie immer die Spreu vom Weizen trennen. Und dann kommt wieder irgendetwas Neues.
Ich werde den Artikel in meinem Wolkengeflüster verlinken. Schönes Wochenende und viele liebe Grüße, Elke!
Huhu Elke,
erst einmal vielen lieben Dank für die Verlinkung in deinem Beitrag, da schaue ich dann später mal vorbei.
Das Gute ist, auch wenn Buchblogs bei physischen Rezensionsexemplaren in letzter Zeit eher leer ausgehen, weil wir eben keine schnellen Klicks, Likes und große Reichweite generieren, gibt es doch immer noch Portale (NetGalley, Vorablesen etc.) bei denen wir wenigstens noch das eine oder andere ebook erhalten können.
Ich blogge ja auch nicht, um ReziEx abzustauben, sondern weil ich es liebe, nach Beenden eines Buches meine Gedanken zu sortieren und meine Meinung dazu zu teilen. Und wenn dann unter den Rezensionen in den Kommentaren ein Austausch stattfindet, dann erfreut mich das ebenfalls. Es gibt mir mehr, als 150 Likes auf Instagram, nur weil ich ein anschauliches Bild des Covers geschossen habe. 🙂
Cheerio
RoXXie
Hallo liebe RoXXie,
Du bringst es mit deinem richtig tollen Beitrag ganz gekonnt auf den Punkt. Ich stimme dir in allem voll und ganz zu und auch ich bin und bleib ein steter Anhänger der klassischen Buchblogs.
Liebe Grüße
Sheena
Vielen lieben Dank für deine tollen Worte. 🙂
Hallo Roxxie,
ich liebe deinen heutigen Beitrag. Er spricht mir so sehr aus der Seele. All deine Argumente kann ich unterstreichen.
Wenn es darum geht, ob ich ein Buch lesen möchte oder nicht, vertraue ich ausführlichen Rezensionen. Nur weil jemand ein Buch kurz schwärmend in die Kamera hält, überzeugt mich das noch nicht.
Ich habe tatsächlich bei vielen Accounts im Social Media Bereich den Eindruck, dass Bücher nicht wirklich gelesen werden. Aber gut so läuft nunmal das Geschäft mit der hohen Reichweite und der Masse an Rezensionsexemplaren.
Der Trend von immer aufwändiger Optik in Form von Farbschnitten und sonstigen Spezialeffekten spielt da natürlich voll rein =)- Ich finde sowas auch hübsch, konzentriere mich aber trotzdem lieber auf den Inhalt.
Leider wird es auf den Blogs immer ruhiger, weil sich vieles nach Social Media verlagert hat. Ich bin natürlich auch dort unterwegs, werde meinen Blog aber nicht aufgeben.
Ich sehe wie du in meinen Statistiken die Nachhaltigkeit der Beiträge und die vielen Aufrufe von älteren Rezensionen.
Huhu Anja,
am Ende des Tages ist mir der Farbschnitt eines Buches auch total egal, wenn ich auf der Couch oder im Sessel sitze und mich in den Seiten verliere.
Eine tolle Aufmachung mag zwar hilfreich sein, um ein Buch an „den Mann zu bringen“. Aber wenn der Inhalt am Ende nicht überzeugt, dann spricht sich das auch herum.
Klar, sind viele Blogs in den letzten Jahren verschwunden und/oder sind fast nur noch auf Instagram & Co. aktiv. Allerdings gehöre ich zu jenen Leserinnen, die eben nicht den ganzen Tag auf den sozialen Medien unterwegs ist und so entgehen mir viele Posts/Videos. Einfach weil die Algorithmen so beschissen sind, dass ich am Ende auch mehr Werbung sehe, als Posts/Reels/Videos etc.
Cheerio
RoXXie
Schöner Blogbeitrag. Danke dafür.
Ich habe ihn bei meinem Text »Die Welt der Buchblogs« als Weiterlesen-Empfehlung angefügt: https://kaffeehaussitzer.de/die-welt-der-buchblogs/
Herzliche Grüße
Uwe
Huhu Uwe,
vielen lieben Dank für dein Feedback und die Verlinkung.
Ich werde später auch einmal bei dir vorbeischauen.
Cheerio
RoXXie
Hi RoXXie,
ja, das Thema taucht immer wieder auf… und ich bin ja ein steter Anhänger der Buchblogs 😀 Auch wenn ich auf anderen Kanälen angemeldet bin, teile ich dort nur, schau mich vielleicht kurz um, finde dort für mich aber keinen Mehrwert (FB und instagram), tiktok oder sonstiges hab ich nicht.
Ich geht auf jeden Fall mit deiner mit, aber ich befürchte fast, dass die Verlag das teilweise anders sehen. Leider.
Punkt 3 z. B., mit der Nachhaltigkeit, ich weiß nicht ob das denen wirklich wichtig ist mittlerweile. Das Buch muss groß beworben werden wenn es rauskommt – danach (Monate oder sogar Wochen) hab ich das Gefühl ist es schon wieder egal. Da kommen ja auch schon wieder neue Bücher raus.
Und manche Bücher gibt es nach 3-4 Jahren ja schon gar nicht mehr neu zu kaufen. Was ich sehr merkwürdig finde.
Echter Austausch ist für die Autoren sicher wichtig, aber die Verlage – ich weiß nicht, ob die das wirklich interessiert. Mir kommt es vor, dass die Verkaufszahlen zählen, also bei den meisten, aber ob sich jemand mit der Handlung, den Figuren etc. wirklich auseinandersetzt, oder darüber gesprochen wird, ist wahrscheinlich hauptsächlich bei Reihen wichtig. Bzw. gibts ja eh meistens nur noch 2-3 Teiler. Gerade in den Genres die so mit Farbschnitten und Glitter werben ^^
Witzigerweise hab ich grade vorhin bei insta einen Beitrag gesehen, normalerweise scrolle ich ja sowas einfach weiter, aber da ging es um „Die Bubble brodelt.
Erwartungen steigen. Preise explodieren. Trends überschlagen sich. & irgendwie hat niemand mehr eine Pause.“
Wobei das für mich Dinge sind, die man sich selbst ins Nest legt. Es muss ja keiner mitmachen 🙂 Ich muss keine Farbschnitte kaufen, auf Insta jeden Tag ein Buch in den Himmel loben, 30 Rezi-Exemplare pro Monat lesen, das hat man ja selbst in der Hand. Nur so neben bei xD
Liebste Grüße, Aleshanee
Hey Aleshanee,
ehrlich gesagt, ist mir klar, dass ich mit meinem Beitrag die Verlage nicht umstimmen kann. Aber vielleicht sieht ja jemand doch den Beitrag und es regt wenigstens die Überlegung an, uns Blogger*innen wieder mehr einzubeziehen.
Ich bin ganz bei dir, dass es den Verlagen, aus wirtschaftlicher Sicht auch nachvollziehbar, nur um den Umsatz und die Verkaufszahlen in den ersten Wochen/Monaten geht.
Allerdings fördern Buchbblogs auch noch Verkäufe, Monate oder Jahre nach der VÖ, wenn neue Leser*innen, durch Rezensionen auf Blogs, darauf aufmerksam werden.
Was den Beitrag auf Instragram betrifft, weiß ich jetzt nicht, ob wegen zu hohen Erwartungen, explodierenden Buchpreisen, zu schnell kommenden und wieder gehend Trends die Buchbubble brodelt. Ich denke, dass passiert eher, wenn mal wieder eine sinnfreie Diskussion über Farbschnitte und ähnlich unwichtiges entsteht.
Ich bin aber auch total deiner Meinung, man muss nicht alles und jeden Trend mitmachen. Wenn man seinem Stil treu bleibt und bei dem einen oder anderen Hypebuch mal mit auf den Zug aufspringt, dann ist das absolut ausreichend.
Da bleibe ich gerne bei dem Spruch „Zu viele Köche verderben den Brei“. Denn wenn ein Buch overhyped wird, geht es mir zum Beispiel nur noch auf die Nerven, wenn ich in jedem zweiten TikTok Video immer ein und dasselbe Buch sehe. Ich bin dann davon so gesättigt, dass ich auf das Werk oft überhaupt keine Lust mehr habe.
Und ich weiß, dass ich mit dieser Übersättigung nicht allein bin, was für die Verlage dann aber auch wieder kontraproduktiv ist.
Cheerio
RoXXie
Ja, die Sicht der Verlage ist schon sehr speziell… auch schnelllebig geworden wie alles andere auch.
Das auf insta, ja da ging es um diesen ganzen Hype mit den Farbschnitten,die Preise, die dadurch steigen, dass man immer und überall präsent sein muss, am besten immer mit Neuerscheinungen etc. Wobei, wie gesagt: auf diesen Zug muss man nicht aufspringen, das kann ja jeder für sich entscheiden. Und wenn das keiner mehr mitmachen würde, müssten die Verlage umdenken. Aber das wird halt nicht passieren..
Ich mag auch nicht, wenn ein Buch so in den Himmel gelobt wird überall, das macht mich auch immer skeptisch xD
Richtig, wenn das keiner oder nur noch sehr wenig mitmachen, dann müsste auch das Marketing der Verlage wieder umdenken.
Ich würde es begrüßen, um ehrlich zu sein.
Ich bin ja in einer WhatsApp-Gruppe eines Verlages, und diese ganzen „Fan Girlies“ wirken auf mich oft, dass sie einfach nur etwas kostenlos abstauben wollen. Hauptsache man hat es, egal ob es dann gelesen wird oder nicht. Ich kann mich auch täuschen, aber viele Nachrichten dort machen halt wirklich diesen Eindruck.
Ich glaube nicht, dass die Preise wegen der Farbschnitte gestiegen sind. Es ist allgemein alles teurer geworden, weil das Heranschaffen vieler Rohstoffe preislich auch angezogen hat. Denn die Farbschnitte sind sicher nicht für die überhöhten Kaffeepreise zuständig. 😀
Das letzte Hypebuch hab ich ja in meiner Rezension verrissen und ich entdecke immer mehr und mehr 1-2-Sterne-Bewertungen zu Alchemised und viele der Rezensenten haben ähnliche Ansichten, was die nicht vorhandene Tiefe von Charakteren, Storytelling etc. betrifft. Auch sind sehr viele der Meinung, dass in diesem Buch Vergewaltigung romantisiert wird.
Aber ich schweife ab. 🙂
Schönen guten Morgen!
Deinen Beitrag hab ich heute gerne in meiner Stöberrunde verlinkt!
Liebste Grüße und ein schönes Wochenende!
Hallo RoXXie,
was für ein schöner Beitrag. Du schreibst mir aus der Seele, ich habe nichts hinzuzufügen.
Liebe Grüße
Nicole
Huhu Nicole,
vielen lieben Dank für dein liebes Feedback. 🙂
Cheerio
RoXXie